written by
rene wanzlik

🏗️ 150.000 Wohnungen für 2026? Die große Lüge vom Bau-Turbo – und warum ich trotzdem kaufe

Immobilien Allgemein Fördermittel 5 min read , February 1, 2026

Von Rene Wanzlik | 31. Januar 2026


Während die Politik in Berlin vom großen Bau-Turbo träumt, kollabiert die Realität. Die Zahlen sind ein Desaster. Und ich sage euch heute, was wirklich los ist – brutal ehrlich, datengetrieben und mit der Klarheit, die ihr von mir gewohnt seid.

#Wohnungsbau2026 #Immobilienpreise #BauTurbo #Ostdeutschland #ReneWanzlik


📉 Kapitel 1: Der Schock – Nur 150.000 Wohnungen

Die Zahlen sind ein Schlag ins Gesicht.

Für 2026 erwarten die Top-Analysten von Bulwiengesa nur noch 150.000 fertiggestellte Wohnungen[^1]. Das ifo Institut ist kaum optimistischer und prognostiziert 185.000 Einheiten[^2].

Das ist der niedrigste Wert seit Jahrzehnten. Wir brauchen aber über 400.000 Wohnungen pro Jahr[^3]. Das Ergebnis? In Deutschland fehlen jetzt schon 1,4 Millionen Wohnungen[^3].

2024250.000Handelsblatt
2025205.000ifo Institut
2026150.000 – 185.000Bulwiengesa / ifo

Das ist kein Abschwung. Das ist ein Absturz. Und die Politik? Schaut zu.


💰 Kapitel 2: Das Paradox – Preise explodieren, während der Bau kollabiert

Jetzt kommt der eigentliche Hammer.

Man sollte meinen: Weniger Neubau, fallende Preise? Falsch.

Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW Köln) hat es gerade bestätigt: Die Preise für Eigentumswohnungen sind 2025 um 3,8 Prozent gestiegen[^4]. Ein- und Zweifamilienhäuser um 2,8 Prozent. Für 2026 wird eine Steigerung von 2,5% erwartet[^5].

Und die Mieten? Plus 4,1 Prozent bei Neuverträgen[^4]. Das ist doppelt so stark wie die Inflation.

Klartext: Das Angebot sinkt, die Nachfrage bleibt riesig. Die Preise gehen durch die Decke. Das ist Marktwirtschaft – brutal einfach.


🤥 Kapitel 3: Die große Lüge – DIW faselt von "Trendwende"

Dann kommen die Experten vom DIW Berlin und erzählen uns von einer "Trendwende"[^6]. Sie jubeln über ein wachsendes Bauvolumen. Plus 2,4 Prozent für 2026.

Klingt gut. Ist aber eine Nebelkerze.

Was die euch nicht sagen: Sie reden vom Bauvolumen in Euro. Nicht von der Anzahl der Wohnungen. Wenn alles teurer wird, steigt natürlich das Volumen.

Das ist, als würde man sagen, die Titanic hätte einen "Aufschwung" erlebt, weil der Wasserpegel im Schiff gestiegen ist.

Die Fakten: Weniger Wohnungen. Viel weniger. Alles andere ist Schönrechnerei.


💸 Kapitel 4: Das Vertrauensproblem – Warum Investoren Deutschland verlassen

Warum wird nicht mehr gebaut? Liegt es am Geld?

Nein. Es liegt am Vertrauen. Oder besser: am fehlenden Vertrauen.

Dr. Hans Volkert Volckens hat es auf LinkedIn auf den Punkt gebracht[^3]:

"Deutschland hat kein Liquiditätsproblem. Es gibt auch ausreichend institutionelles Kapital, das in Wohnraum investieren würde. Was wir erleben, ist ein Vertrauensproblem: Ein Investitionsklima, das von Unsicherheit geprägt ist!"

Wenn in Berlin über Enteignungen fantasiert wird, wenn Förderungen über Nacht gestoppt werden, wenn Vorschriften ständig geändert werden – wer soll da noch investieren?

Kapital ist wie Wasser. Es sucht sich den einfachsten Weg. Und der führt gerade raus aus Deutschland.


📊 Kapitel 5: Die Zahlen lügen nicht – Und sie zeigen nach Osten

Jetzt wird es richtig spannend. Denn die Preisentwicklung ist nicht überall gleich.

Das IW Köln hat es aufgeschlüsselt[^4]:

Außerhalb Top-7-Städte+5,5%
Top-7-Städte+3,7%
Metropolen+2,6%

Die Leute weichen aus. Sie suchen bezahlbaren Wohnraum – und finden ihn nicht mehr in München oder Hamburg.

Und wo finden sie ihn?

Das Lübke Kelber Rendite-Risiko-Ranking 2025 (111 Städte analysiert) ist eindeutig:

1Leipzig1,00
2Berlin0,95
3Potsdam0,95
10Dresden0,91

Leipzig führt das Ranking. Mit Abstand. Nicht München. Nicht Frankfurt. Leipzig.

Während der Westen kollabiert, zeigt der Osten Stabilität:

  • Dresden: Nur -8,7% Preisrückgang seit 2022 (vs. -30% in Düsseldorf)[^7]
  • Leipzig: +26% Mietwachstum seit 2021
  • Magdeburg: Trotz Intel-Aus solide Fundamentaldaten

Ich sehe das jeden Tag auf meinen Baustellen in Magdeburg und Leipzig. Die Handwerker sind knapp, die Materialpreise hoch. Aber ich baue trotzdem weiter – weil ich weiß, wo die Chancen liegen.


🚨 Kapitel 6: Das Beispiel – Wie eine Familie von der Krise überrollt wird

Familie Schneider aus Leipzig. Zwei Kinder. Beide arbeiten. Gutes Einkommen. Sie wollen eine Wohnung kaufen. 100 Quadratmeter.

2024 hätte das in Leipzig 320.000 Euro gekostet. Heute? 332.000 Euro. Plus 3,8 Prozent[^4]. Das sind 12.000 Euro mehr – einfach so.

In München? Dieselbe Wohnung kostet 750.000 Euro.

Die Schneiders haben gekauft. In Leipzig. Für den Preis einer Münchner Garage haben sie eine 4-Zimmer-Wohnung bekommen.

Das ist der Unterschied. Das ist die Chance im Osten.


⚡ Kapitel 7: Der "Gebäudetyp E" – Bürokratie statt Lösung

Was macht die Politik? Sie erfindet den "Gebäudetyp E"[^8]. Soll alles einfacher machen. Billiger. "Ohne Schnickschnack", sagt die Bauministerin.

Die gesamte Branche rebelliert. Die Top-Verbände sagen: "nicht praxistauglich", "zusätzliche Rechtsunsicherheit"[^8].

Statt einfacher Regeln bekommen wir ein neues Bürokratiemonster. Und wann soll das kommen? Vielleicht Ende 2026. Vielleicht.

Das ist keine Hilfe. Das ist Symbolpolitik.


🔥 Kapitel 8: Die Spezialfonds-Flucht

Die großen Investoren ziehen ihr Geld ab. Massiv.

Die Bundesbank meldet: Seit August 2023 sind 13 Milliarden Euro aus deutschen Immobilienspezialfonds abgeflossen[^9].

Die BaFin warnt vor Risiken aus den Gewerbeimmobilienmärkten[^9].

Wenn die großen Player gehen, wer soll dann noch bauen?

Das ist ein Teufelskreis: Weniger Investitionen → weniger Neubau → höhere Preise → noch weniger Investitionen.


💡 Kapitel 9: Die Lösung – Vertrauen schaffen

Was ist die Lösung?

Dr. Volckens hat es formuliert[^3]:

"Wenn der Staat den Neubau beschleunigen will, muss er Planungssicherheit schaffen, Genehmigungsprozesse drastisch verkürzen und regulatorische Konsistenz über Legislaturperioden hinweg gewährleisten."

Aber was macht die Politik? Das Gegenteil.

Neue Vorschriften. Enteignungs-Debatten. Gestoppte Förderprogramme.

Wir brauchen einen Kurswechsel. Jetzt. Oder die Krise wird zur Katastrophe.


🎯 Kapitel 10: Was das für DICH bedeutet

Für Käufer:

  • Die Preise werden weiter steigen
  • Das Angebot wird knapper
  • Wer wartet, zahlt mehr

Für Investoren:

  • Der Westen ist überteuert
  • Der Osten bietet Rendite: Leipzig, Dresden, Magdeburg
  • Lübke Kelber bestätigt: Leipzig ist #1 in Deutschland

Für Mieter:

  • Die Mieten explodieren weiter (+4,1% p.a.)
  • Wer kann, sollte den Absprung ins Eigentum schaffen

Meine Strategie:

Ich kaufe weiter. Im Osten. Nicht weil ich mutig bin – sondern weil ich die Zahlen kenne.

  • Leipzig: Beste Rendite-Risiko-Balance Deutschlands
  • Dresden: Stabil, unterschätzt
  • Magdeburg: Günstige Einstiegspreise, solide Infrastruktur

Während andere auf den Bau-Turbo warten, baue ich selbst. Auf meinen Baustellen in Sachsen-Anhalt und Sachsen. Jeden Tag.


🏁 Fazit: Euer Weckruf

Der Markt wartet nicht auf die Politik. Er reguliert sich selbst – über den Preis.

Seid schlauer als die anderen. Handelt, bevor es zu spät ist.

Ihr braucht einen Lotsen in diesem Sturm? Einen, der die Daten kennt und die Wahrheit sagt?

Dann meldet euch bei mir.


Euer Rene Wanzlik
Der Ost-Investor


📚 Quellen-Liste

[1] Bulwiengesa, zitiert in: Dr. Hans Volkert Volckens, LinkedIn Post, 30.01.2026:

[2] ifo Institut, zitiert in: Handelsblatt, "Gebäudetyp E: Das neue Normal – Wie Wohnungen bezahlbar werden sollen", 30.01.2026:

[3] Dr. Hans Volkert Volckens, LinkedIn Post, "Wohnungsbau 2026: Der Tiefpunkt ist strukturell!", 30.01.2026:

[4] Institut der deutschen Wirtschaft (IW Köln ), "IW-Wohnindex: Preise für Eigentumswohnungen steigen am stärksten", 26.01.2026:

[5] Instagram, "Die Preise von Bestandswohnungen sind in Deutschland...", 28.01.2026:

[6] DIW Berlin, zitiert in: DER SPIEGEL, "DIW: Forscher rechnen mit mehr Wohnungsbau", 28.01.2026:

[7] Handelsblatt, "Gebäudetyp E: Das neue Normal – Wie Wohnungen bezahlbar werden sollen", 30.01.2026:

[8] Bundesgerichtshof, zitiert in: InfoMigrants, "German court rules real estate agents cannot discriminate against potential tenants", 30.01.2026:

[9] BaFin & Bundesbank, "3. Risiken aus den Gewerbeimmobilienmärkten", 29.01.2026:

Baufinanzierung BezahlbarerWohnraum Immobilie hashgraph Immobilien Immobilienmanagement triumph Vermietung Verpachtung Wohnungsbau wohnungswirtschaft